Davon entfielen 50 Millionen Dollar auf den Export von Garnelen. Für das laufende Jahr wird eine Steigerung des Gesamtexports auf 360 Millionen Dollar erwartet.
Die exportierten Meerestiere werden nach europäischen Standards mit der Klase "A" bewertet und sind damit von höchster Qualität. Hauptabnehmerländer sind Irak, Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate, Südkorea, China, Vietnam, Thailand, Spanien und Italien.
Zu den am meisten exportierten Fischen gehören Karpfen und Zierfische aus Zuchtfarmen. Dabei hat die Fischzucht im Iran keine lange Tradition. Bis in die Zeit um 1990 wurde im Iran nur auf traditionelle Weise gefischt. Seitdem hat sich die Fischzucht jedoch in rasantem Tempo zu einem eigenen Wirtschaftszweig entwickelt.
Trotzdem ist der Iran auch ein Importland von Fischen, insbesondere von Thunfisch, aber auch Barsche gewinnen zunehmend an Beliebtheit. Mit 41.800 Tonnen Fisch im Wert von ca. 108 Millionen US-Dollar beträgt der iranische Import etwa ein Drittel des Exports.
Der iranische Pro-Kopf-Fischverzehr liegt mit 9,5 bis 10 kg jährlich erheblich unter dem Weltdurchschnitt von 19,5 kg.